Pflanzungen im Schutzwald – Wissen, Erfahrung und Praxis
Wie gelingt die Verjüngung im Schutzwald optimal? Mit dieser wichtigen Frage beschäftigten sich die Teilnehmenden kürzlich an einem Kurs des Amts für Wald und Naturgefahren (AWN) im Sigriswiler Schutzwald.
Zum Auftakt standen verschiedene fachliche Themen im Zentrum: Wie sehen optimale Verjüngungslücken aus? Welche Pflanzverfahren eignen sich unter welchen Bedingungen? Was ist bei den Schutzwaldvorgaben nach NaiS zu beachten? Und welche Bedeutung hat das kantonale Projekt Vermehrungsgut für die zukünftige Waldgeneration?
Ein weiterer Schwerpunkt des Kurstages war der Rückblick auf 15 Jahre Schutzwaldpflege in Sigriswil. Gemeinsam wurden bereits gepflegte Flächen besichtigt und deren Entwicklung beurteilt. Dabei zeigte sich anschaulich, wie sich frühere Eingriffe langfristig auf Struktur, Stabilität und Verjüngung des Waldes auswirken.
Gerade im Schutzwald ist dieser langfristige Blick entscheidend: Die heute getroffenen Massnahmen schaffen die Voraussetzungen dafür, dass der Wald seine wichtige Schutzfunktion auch für kommende Generationen zuverlässig erfüllen kann.
Der Kurstag bot damit einen gelungenen Mix aus Fachwissen, Erfahrungsaustausch und praktischer Arbeit im Wald sowie wertvolle Impulse für die weitere Pflege und Verjüngung unserer Schutzwälder.



